Snowcross Pec pod Snezkou 14.01.2012
Nachdem der Ski-Kjöring Saisonauftakt 2012 in Satzung witterungsbedingt abgesagt wurde, entschlossen sich die Schlittenpiloten Jens Ullmann und Tino Weigel, im tschechischen Pec pod Snezkou, beim Snowcross zu starten.
In der Profi-Klasse hatten 8 Fahrer aus Tschechien, Österreich, der Slowakei und die beiden Deutschen genannt. Nach einem kurzen Training wurden Ullmann als vierter und Weigel als sechster in die Startaufstellung gerufen.
Ullmann kam als vierter vom Start weg und schob sich in der ersten Runde auf Platz 3. Nach der Hälfte des ersten Laufes kam er an den zweitplatzierten Tschechen heran und konnte ihn überholen. Diesen Platz verteidigte er bis ins Ziel.
Weigel verpatzte den Start und ging als letzter ins Rennen. Je länger der Lauf ging, umso besser kam er zurecht und kämpfte sich bis auf Platz 6 nach vorn.
Im zweiten Lauf kam Ullmann sehr gut vom Start weg und übernahm in Runde 1 sogar die Spitze. In der dritten Runde flog aber der Österreicher Rene Gutschireiter förmlich an ihm vorbei. Er fuhr an diesem Tag in seiner eigenen Liga.
Ullmann kam in Runde 5 nochmals kurz in Führung, weil der Österreicher stürtzte. Danach konnte er dessen Tempo aber nicht mitgehen und kam erneut als zweiter ins Ziel.
Weigel kam wieder als letzter von der Startlinie weg hielt aber Kontakt zu den Vorderleuten. Er kämpfte sich bis auf Platz 5 nach vorn und lieferte sich einen heißen Kampf um Platz 4. In der letzten Runde setzte er alles auf eine Karte und wollte mit der Brechstange vorbei. Leider schlug der Versuch fehl und er stürtzte. Dabei wurde der Lenker nachhaltig verbogen so das ein Weiterfahren nicht mehr möglich war. Somit konnte er im dritten Lauf nicht mehr antreten.
Im dritten Lauf erwischte Ullmann einen durchwachsenen Start und kam als fünfter in die erste Runde. Beim Versuch weiter nach vorn zu kommen, kam er von der Strecke ab und fuhr den Schlitten fest. Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit, bis er das Sportgerät, welches ein geborgter Schlitten von Teamchef Kay Walther war, wieder flott hatte und die Verfolgung aufnehmen konnte. Im Ziel war es dann Platz 5.
In der Addition aller Läufe erreichte er Platz 2 was ein versöhnliches Ergebniss für den Grünhainer war.